Der Warehouse-Stil bringt den rauen Charme alter Lagerhallen und Fabriken in dein Zuhause. Charakteristisch sind hohe Decken, sichtbare Stahlträger, freiliegende Backsteinwände, Betonböden und großzügige Fensterfronten mit schwarzen Sprossenrahmen. Statt alles zu kaschieren, feiert dieser Look die Konstruktion selbst: Rohrleitungen, Lüftungskanäle und Mauerwerk werden bewusst zur Schau gestellt. Das Ergebnis ist ein weitläufiger, ehrlicher Raum, der zugleich urban und überraschend wohnlich wirkt.
Damit ein Warehouse-Look nicht kühl, sondern einladend wird, kommt es auf das Zusammenspiel der Materialien an. Robuster Stahl und Sichtbeton brauchen warme Gegenpole: massives Holz, gegerbtes Leder, Vintage-Möbel und textile Akzente schaffen Balance. Wer in einer normalen Wohnung lebt, muss übrigens nicht umbauen – schon dunkle Metallrahmen, eine Backstein-Tapete oder ein einzelnes Industrie-Statementmöbel reichen oft, um die Atmosphäre anzudeuten.
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Design-Tipps für dein Warehouse-Stil
- Setze auf das Material-Trio aus Sichtbeton, Stahl und warmem Holz – die rauen Oberflächen bekommen erst durch das Holz und etwas Leder ihre Wohnlichkeit.
- Lass strukturelle Elemente sichtbar: freiliegende Backsteinwände, Stahlträger und offen geführte Rohre sind kein Makel, sondern das Herzstück des Warehouse-Looks.
- Nutze die Höhe des Raums mit großen Pendelleuchten aus Metall, raumhohen Regalen und vertikalen Fenstern, statt die Wände leer zu lassen.
- Halte die Farbpalette gedämpft: Grau-, Anthrazit- und Sandtöne als Basis, dazu schwarze Fensterrahmen und einzelne Akzente in Rost- oder Cognacbraun.
- Wähle wenige, große Möbelstücke statt vieler kleiner – ein wuchtiges Ledersofa oder ein massiver Esstisch aus Altholz trägt den Raum besser als Kleinteiliges.
- Vermeide den Fehler, alles roh zu lassen: Teppiche, Vorhänge und Pflanzen brechen die harten Flächen und verhindern, dass der Raum hallig und unbewohnt wirkt.
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Häufige Fragen
Was macht den Warehouse-Stil aus?
Der Warehouse-Stil orientiert sich an umgebauten Lagerhallen und Fabriken. Typisch sind hohe Decken, Sichtbeton, freiliegende Backsteinwände, Stahlträger, offene Rohrleitungen und große Fenster mit schwarzen Sprossenrahmen. Rohe Materialien werden bewusst gezeigt und mit Holz, Leder und Vintage-Stücken kombiniert.
Worin unterscheidet sich Warehouse vom Industrial-Stil?
Beide teilen die Vorliebe für rohe Materialien. Der Warehouse-Stil betont jedoch stärker die Großzügigkeit und Weite des Raums – hohe Decken, lange Sichtachsen, loftartige Offenheit. Industrial kann auch in kleinen Räumen funktionieren, während Warehouse vom großzügigen Volumen lebt.
Funktioniert der Warehouse-Stil auch in einer normalen Wohnung?
Ja. Du brauchst keine echte Fabrikhalle. Schon dunkle Metall-Fensterrahmen, eine Backsteinwand oder -tapete, Industrie-Pendelleuchten und ein markantes Statementmöbel aus Holz und Stahl deuten den Look überzeugend an, auch bei normaler Deckenhöhe.
Welche Farben passen zum Warehouse-Stil?
Eine gedämpfte Basis aus Grau-, Anthrazit-, Beton- und Sandtönen bildet den Rahmen. Schwarze Fensterrahmen und Metallelemente setzen Kontraste. Wärme kommt über Akzente in Rost, Cognacbraun und natürlichen Holztönen sowie über Leder und Textilien hinein.
Wie sehe ich vorab, wie der Warehouse-Stil bei mir wirkt?
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